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Endlos der Horizont, beständig der Wind über den „Great Plains", den weiten Grasebenen zwischen Mississippi-Tal und Rocky Mountains. Im „Heartland" der USA, inmitten eines „Meeres von Gräsern", liegen Kansas und Oklahoma. Die beiden Staaten haben zwar keine spektakulären Landschaften wie der Südwesten und keine Glitzermetropolen zu bieten, dafür aber das wahre Abenteuer. Indianer und Cowboys sind hier keine Touristenattraktion, sondern Alltag, und Gastfreundlichkeit wird groß geschrieben.
„Okla homma", „Rote Menschen", nannten die Choctaw-Indianer die Urbevölkerung und gaben damit dem 1907 als 46. Bundesstaat aufgenommen Oklahoma den Namen. Einst als Rückzugsgebiet der Indianer eingerichtet, sind heute in „Native America" 39 indianische Völker beheimatet. Deshalb gehören Powwows ebenso zu den Besuchshighlights ein Besuch in Oklahoma City mit seiner Stockyards City oder ein Spaziergang zwischen Art-déco-Bauten in der Innenstadt der einstigen Ölmetropole Tulsa. Und dann wäre da noch die unvergessene Route 66: Auf 640 km schlängelt sie sich vor bei an historischen und modernen Roadside Attractions und gilt unter Kennern als eines der besterhaltenen Teilstücke zwischen Chicago und Los Angeles.